Monitoring

Fließgewässer-Monitoring


Überwachung der Fließgewässer

Bild: Fließgewässer-Monitoring

Das bundes- und landesweite Überwachungsprogramm der Fließgewässer Kärntens dient zur Bewertung und Kontrolle des chemischen und ökologischen Zustandes. Die permanenten Beobachtungen ermöglichen einerseits die Erkennung neuer Gefahrenquellen, aber auch die Erfolgskontrolle in Folge von gesetzten Maßnahmen. Die Gewässerüberwachung dient daher dem Schutz des Wassers.


Im Jahr 2006 wurde mit der Gewässerzustandsüberwachungsverordnung (GZÜV) (vormals WGEV) nach den Vorgabe der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) das bundesweite Monitoring in Österreich umgesetzt. Das neue Monitoring-Programm ist Teil eines europaweit nach einheitlichen Kriterien eingerichtetes Überwachungsnetzwerk.


Ergänzend werden in Kärnten weitere Messtellen jährlich auf Basis von Sonderfragestellungen oder zur Verdichtung des bundesweiten Monitoringprogrammes überwacht.

Projekte

Bild: Bundesweite Überwachung

Bundesweite Überwachung

12.11.2019

Die bundesweite Überwachung wird in der GZÜV konkretisiert in Bezug auf die Messstelleneinrichtung, auf die zu überwachenden Parameter und die Zeiträume sowie die Frequenzen der Messungen. Des Weiteren werden die Verfahren zur Probenahme und - analyse und die Datenverarbeitung und -übermittlung geregelt.


In den Teilprogrammen der Überwachung, Überblicksmäßige Überwachung, Operative Überwachng und Überwachuns zu Ermittlungszwecken werden der Parameterumfang geregelt. 2019 gilt als Erbeobachtungsjahr mit einem erhöhten Parameterumfang.


Für das Bundesland Kärnten sind sieben Überblicksmessstellen verordnet, das Messprogramm wurde in den letzten Jahren um 3 Klimastellen erweitert.


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Bild: Landesweite Überwachung

Landesweite Überwachung

12.11.2019

Kärntenweit werden jährlich weitere Messstellen regelmäßig überwacht, wobei einerseits Stellen zur Verdichtung des bundesweiten Messprogrammes dauerhaft eingerichtet wurden. Andererseits werden in Folge von Sonderfragestellungen, wie das Beweissicherungsprogramm im Einzugsgebiet der Gurk, oder zur Ermittlungszewecken Messstellen für unterschiedliche Zeiträume etabliert.


Die Probenahmefrequenzen werden entsprechend der Qualitätszielverordnung mit mindest 12 Terminen pro Beobachtungszeitraum festgelegt.


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Bild: Sondermessprogramm - Arzneimittelwirkstoffe und Hormone in Fließgewässern

Sondermessprogramm - Arzneimittelwirkstoffe und Hormone in Fließgewässern

13.11.2019

Einer Studie des Umweltbundesamtes zu Folge liegt der Arzneimittelverbrauch in Österreich bei mehreren Tonnen pro Tag. Im Rahmen eines Sonderprogramms wurden Untersuchungen über das Vorkommen von Arzneimittelwirkstoffen und Hormonen durchgeführt, die über die Ausscheidungsprodukte in die Gewässer gelangen.


Der Bericht des Umweltbundesamtes liegt vor.


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