Schutz

Schutz


Seeufer weisen aufgrund ihrer strukturellen Vielfalt eine sehr hohe Biodiversität auf, die es gilt zu erhalten.

Bild: Schutz

Das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit beinhaltet den Schutz der Gewässer, seiner Ufer und seiner Lebensgemeinschaften vor weiterer menschlicher Inanspruchnahme, die Verbesserung des Zugangs zum Ufer für die Allgemeinheit und die Renaturierung der Ufer.


Das Land Kärnten hat zum Schutz der Seen und zur Verbesserung der Wasserqualität zahlreiche kostenintensive Maßnahmen gesetzt. Der Ausbau von Kanalisation und Kläranlagen oder die Errichtung von Tiefenwasserableitungen an einigen Seen (Klopeiner See, Kraiger See, Vassacher See und Hörzendorfer See) haben die Wasserqualität deutlich verbessert und damit wesentlich zur Entwicklung des Sommertourismus beigetragen.


Die rege Bautätigkeit infolge der steigenden Touristenzahl rund um die Seen hat jedoch den natürlichen Lebensraum zahlreicher Wasserorganismen verändert oder gar vernichtet. Um diesen speziellen Lebensraum mit samt seinen tierischen und pflanzlichen Vertretern zu bewahren, sind anthropogene Eingriffe so gering wie möglich zu halten und an einigen Seen ganz zu vermeiden. Der Erhalt einer natürlichen Ufervegetation als Regenerationszone für Fische oder als Pufferwirkung gegenüber Einträgen aus dem Umland fördert die Selbstreinigungskraft der Gewässer.


Ein wichtiges Instrument den Charakter natürlicher bzw. naturnaher Seen zu erhalten, ist das Kärntner Naturschutzgesetz. Wonach Baumaßnahmen an den Ufern oder Einbauten in Seen bewilligungspflichtig sind. Es besagt auch, dass die Ufervegetation nicht mutwillig beschädigt oder vernichtet werden darf und dass der Lebensraum freilebender Tiere und wildwachsender Pflanzen möglichst unbeeinträchtigt zu belassen sind.


Projekte

Bild: Schutz der Ufer vor Verbauung

Schutz der Ufer vor Verbauung

04.02.2019

Die Ufer- und Flachwasserzonen spielen für die Regeneration und Reinhaltung eines Sees sowie als Lebensraum für Pflanzen und Tiere eine bedeutende Rolle.



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Bild: Schutz der Seen vor Nährstoffeintrag

Schutz der Seen vor Nährstoffeintrag

04.02.2019

Mit dem Fernhalten der häuslichen Abwässer wurde in der Vergangenheit ein Meilenstein gesetzt, der für die hohe Wasserqualität der Kärntner Seen verantwortlich ist.



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Bild: Schutz der Seen vor Nährstoffeintrag durch Entenfütterung

Schutz der Seen vor Nährstoffeintrag durch Entenfütterung

04.02.2019

Wassertiere finden ihr Futter selbst. Durch das Füttern von Wasservögeln und Fischen mit Nahrungsresten oder im Handel erhältlichem Futter gelangen Nährstoffe (Futter und Tierkot) in den See, die letztlich das Algenwachstum fördern und das Wasser trüben.



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Bild: Schutz der Wasserpfanzen

Schutz der Wasserpfanzen

04.02.2019

Wasserpflanzen tragen wesentlich zum ökologischen Gleichgewicht von Seen bei und erfüllen wichtige, oft unbeachtete Funktionen. Sie dienen als Substrat für Aufwuchsorganismen und Fischnährtiere, spenden Schatten und bieten aufgrund ihrer räumlichen Struktur zahlreichen Fischen und Wassertieren Unterschlupf.



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Bild: Appell an Raucher

Appell an Raucher

04.02.2019

Ein unangenehmes und gesundheitsgefährdendes Problem sind achtlos weggeworfene Zigarettenstummel im Badebereich.



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